Durch das Symposium mit namhaften nationalen und internationalen Gästen mit und ohne Behinderung wurde der aktuelle Forschungsstand in der inklusiven Musik aufgezeigt werden. Ein eindrückliches Beispiel brachte Dr. Franziska Schroeder der Queen‘s University Belfast mit. Das virtuelle Instrument «EXA: The Infinite Instrument» zeigt, wie weit man mit Technologie gehen kann. Wer mehr dazu wissen will, kann hier den Beitrag des Berner Radios «Rabe» nachhören.

Die Podiumsdiskussion am Ende des Symposiums mit Alexander Wyssmann, Jazzpianist mit Sehbehinderung; Dr. Franziska Schroeder, Gründerin von «Performance without Barriers», Dr. Yvonne Schmidt, Leiterin «DisAbility on Stage» Projekt, lic. phil. Herbert Bichsel, Gleichstellungsbeaufragter von agile.ch und Christoph Brunner, Beaufragter Chancengleichheit und Inklusion der HKB war sehr angeregt. Die Gespräche zeigten eindrücklich, wie aktuell, brisant und wichtig das Thema der Inklusion in der Musik ist.

Mit der Veranstaltungsreihe Zukunftsmusik 2019 wurde der Frage nachgegangen, was es braucht, damit mehr Menschen mit Behinderungen eine professionelle Musikausbildung absolvieren können? Welche Ansätze gibt es bereits und wie kann dies konkret umgesetzt werden? Die Veranstaltungsreihe für barrierefreie Musik verschaffte eine Einsicht in modellhafte Praktiken und präsentierte innovative Instrumente.